{"id":1182,"date":"2016-03-21T01:57:39","date_gmt":"2016-03-20T23:57:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xn--claudiaschfer-kfb.de\/?p=1182"},"modified":"2016-03-21T01:57:39","modified_gmt":"2016-03-20T23:57:39","slug":"haben-und-sein-gluecksgefuehle-aus-dem-sein-heraus-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--claudiaschfer-kfb.de\/?p=1182","title":{"rendered":"Haben und Sein &#8211; Gl\u00fccksgef\u00fchle aus dem Sein heraus leben"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.xn--claudiaschfer-kfb.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMG_6276_2.jpg\" rel=\"attachment wp-att-631\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-631\" src=\"http:\/\/www.xn--claudiaschfer-kfb.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/IMG_6276_2-225x300.jpg\" alt=\"IMG_6276_2\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a>Ich habe in einigen BLOG-Beitr\u00e4gen bereits h\u00e4ufiger dar\u00fcber geschrieben was es tiefergehend bedeutet, wenn wir uns ungl\u00fccklich f\u00fchlen oder in Angst und Stress sind. Zumeist sind wir erstmal im Widerstreit zu unserer Realit\u00e4t. Wir wollen also etwas anderes, als das &#8222;was gerade ist&#8220; und das macht sowieso schonmal Stress (vgl. auch Vortrag von Prof. Gerald H\u00fcther &#8222;Gl\u00fccksgef\u00fchle&#8220; auf youtube https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zW1U-JUl7tg).<\/p>\n<p>Statt inne zu halten und ersteinmal anzunehmen, was ist, verdr\u00e4ngen wir, was wir nicht sehen oder f\u00fchlen wollen. Manchmal greifen wir dann zu einem Ersatz. Essen, rauchen, arbeiten&#8230;egal. Jedes Mittel ist recht, Hauptsache Ablenkung. Ein somit schnell zu Sucht f\u00fchrender Prozess, wenn wir uns nicht hinterfragen. Und Sucht beinhaltet &#8222;Suche&#8220;.<\/p>\n<p>Nach was suchen wir also? Das Gl\u00fcck scheint im Aussen zu liegen. So suggeriert uns ja auch die Werbung st\u00e4ndig, dass eine neue Anschaffung gl\u00fccklich macht. Im eigenen Heim, in einem sch\u00f6nen Auto oder einer Karriere scheint also das Gl\u00fcck zu liegen. Und wenn das dingliche\u00a0 Gl\u00fcck dann &#8222;abgenutzt&#8220; ist, dann suchen wir etwas Neues, an das wir unser Gl\u00fcck h\u00e4ngen k\u00f6nnen. Wir ersch\u00f6pfen uns darin. Eine neue Errungenschaft verursacht sicherlich Freude und das ist sch\u00f6n und darf sein, aber Gl\u00fcck?<\/p>\n<p>In einem anderen Fall von ungl\u00fccklich, w\u00fctend, \u00e4ngstlich u.\u00e4. sein, werden wir durch &#8222;Ausl\u00f6ser und Trigger&#8220; an etwas erinnert, dass in uns unbewusst noch mit Angst, Traurigkeit, Stress oder anderen negativen Emotionen verbunden ist und wir nicht wirklich geheilt, sondern nur irgendwo innerlich verdr\u00e4ngt\/geparkt haben. Absolut menschlich \u00fcbrigens und daher an sich ersteinmal v\u00f6llig normal. Ein \u00dcberlebensmechanismus.<\/p>\n<p>In diesem Fall verh\u00e4lt es sich so, dass wir im Augenblick des urspr\u00fcnglichen Erlebens etwas nicht f\u00fchlen wollten\/konnten, weil es uns zu heftig und gef\u00e4hrlich vorkam oder v\u00f6llig \u00fcberfordert h\u00e4tte. Dann legen wir dieses Erlebnis irgendwo ab, gehen in die Wut oder Verleugnung um &#8222;zu \u00fcberleben&#8220;\u00a0 und wollen nicht mehr daran erinnert werden.Das gelingt auch zumeist eine Weile.<\/p>\n<p>Wir vergessen\/verdr\u00e4ngen es. Oft erst Jahre sp\u00e4ter tauchen diese Ereignisse wieder auf, aber nicht unbedingt direkt, sondern in Form einer Projektion auf Situationen oder andere Menschen. Ohne es zu merken, steht uns eine vermeintlich im Aussen auftretende Situation\/Person zur Verf\u00fcgung, damit wir uns mit dem erkennen, was wir irgendwann &#8222;weggelegt\/geparkt&#8220; haben. Es liegt an uns, ob wir es annehmen oder erneut einen &#8222;Deckel drauf legen&#8220;.<\/p>\n<p>Wir wollen unseren emotionalen Ballast nicht an- oder zur\u00fccknehmen und &#8222;zerschlagen&#8220; manchmal unbewusst oder unachtsam den Spiegel im Aussen, statt sich ihm zu stellen und anzunehmen, was er uns zeigen m\u00f6chte um heil und ganz zu werden. Wir verleugnen dann diese Emotionen und weisen sie von uns.<\/p>\n<p>Dauerhaft f\u00fchrt dieses unbewusste Vorgehen allerdings nicht zum Erfolg. Anders damit umzugehen, d\u00fcrfen wir lernen.<\/p>\n<p>Die harte Schale oder der Widerstand f\u00fchren irgendwann dazu, dass man sich leer und ausgebrannt f\u00fchlt. Und auch der im Aussen angesammelte Reichtum, das brave Rennen im Hamsterrad, das Auto oder andere Dinge verlieren ihre Bedeutung, er-f\u00fcllen die innere Leere nicht mehr und wir verlieren manchmal dann sogar das, was wir lieben oder dachten zu brauchen. Was wir nicht in uns haben, kann auch nicht bleiben.<\/p>\n<p>Innere F\u00fclle wird dauerhaft \u00e4ussere F\u00fclle nach sich ziehen und innerer Mangel, den \u00e4usseren Mangel. Diesen inneren Mangel k\u00f6nnen wir nur zeitweise mit \u00e4usseren Elementen f\u00fcllen. Dauerhaft gesehen werden wir hinsp\u00fcren m\u00fcssen, wo und mit welchem Denkkonzept er entstanden ist und ihn dort ausheilen.<\/p>\n<p>Innere F\u00fclle bedeutet also auch dann bei sich selbst zu sein und sich anzunehmen in guten und schlechten Zeiten. Eine nicht immer leichte Aufgabe.<\/p>\n<p>Sich selbst ein guter Zuh\u00f6rer zu sein und der Stimme des Herzens zu lauschen, insbesondere in Phasen des &#8222;vermeintlichen&#8220; alleine Seins nicht von sich zu weichen. Doch wie geht das, wenn wir es nicht gelernt haben? Wie geht es, diese Selbstfreundschaft zu leben und sich zu erkennen und zu lieben? Im ALL-EINs-SEIN liegt tats\u00e4chlich der Schl\u00fcssel. Und in einem echten Austausch mit einem Menschen, der Dich achtsam spiegelt, wenn Du an den Stellen um Reflexion bittest, die Dir eben nicht so bewusst sind.<\/p>\n<p>Deine Liebe zu Dir kannst nur Du Dir wegnehmen, wenn du den inneren Verurteilungen \u00fcber dich selbst Glauben schenkst und Dich von Dir trennst. Im alleine sein kannst Du lernen zu f\u00fchlen und zu h\u00f6ren, welche trennenden Selbstkonzepte in dir f\u00fcr Traurigkeit und Unruhe sorgen. Lasse sie los.<\/p>\n<p>Wahre Gl\u00fccksgef\u00fchle kommen aus Dir heraus, wenn Du Dir Deiner Essenz wieder mehr und mehr bewusst wirst. Und das ist die Liebe. Daraus ensteht alle Form. Daraus entsteht Begegnung im Sein.<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1182 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1182')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1182').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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