Irgendwann wird aus jeder Raupe ein Schmetterling!

Vor dem Salonabend ist nach dem Salonabend – soll heissen, dass ich schon jetzt das Thema für den  Salonabend am 6. Oktober ankündigen möchte.

Ich greife damit die Anregung einiger Klienten auf. Es soll um Deine “Einzigartigkeit”, dein Selbstbild und SelbstbewusstSEIN gehen.

In unserer Kindheit haben wir häufig die Rückmeldung bekommen, dass wir so, wie wir sind, nicht richtig sind. Wir beginnen zugunsten der Anerkennung durch Eltern und Lehrer, viele unserer Talente weg zu drücken. Manche von uns haben auch keine Rückmeldung bekommen oder warten bis heute auf das “Daumen hoch”-Zeichen eines Eltern-Teils.

Anpassung und Bewertung gehören zu einem normalen Erziehungsprozess und dieser ist auch in vielen Teilen nachvollziehbar, ja sogar wichtig. Wir müssen als Kinder lernen, dass es Andere mit eigenen Bedürfnissen gibt und den Weg aus der Egozentrik hin in ein soziales Miteinander finden. Es richtig zu machen ist eine Gratwanderung für alle Beteiligten.

Und so birgt die Kindheit auch viele -aus heutiger Sicht- ungünstige und limitierende Botschaften, welche aus unserem Unterbewusstsein heraus noch immer wirken und viele Menschen auch in ihrem erwachsenen Leben prägen und so zu unauthentischen und unzufriedenen Menschen machen, die sich in eine Rolle zwängen, die sie krank macht. Und Warum? Weil sie glauben, es geht nur so.

Sie passen sich an, bis sie sich selbst nicht wiedererkennen. Die Liebe und Anerkennung durch Vater und Mutter wird nur auf eine andere Ebene verlagert und zwar oft auf die Ebene in unserem beruflichen Umfeld. Und diese ursprüngliche Anerkennung und Liebe wird ersetzt durch Karriere und Geld.

Bitte verstehe mich richtig. Eine gute Ausbildung, regelmässige Arbeit, Karriere, Geld, Anpassungsfähigkeit und Fleiss sind wichtig. Solange Du mit Dir glücklich bist und es Dich auch seelisch nährt. Dann macht das alles sogar Freude und wir können unser Leben geniessen.

Sollte es aber anders sein, lohnt sich der Blick auf die eigenen inneren Konzepte, die Dich noch “kleiner” und “angepasster” halten, also nötig. Es ist geradezu so, als ob Du deutlich spürst, Du läufst in zu kleinen Schuhen und diese drücken eben irgendwann. Deine Seele zeigt es durch Depressionen, Stimmungsschwankungen, Antriebsschwäche oder Schlafstörungen – und Dein Körper hat noch weitere Möglichkeiten, Symptome zu zeigen.

Welches Bild hast Du also eigentlich wirklich von Dir und was sagen andere über dich, was du vielleicht noch gar nicht wirklich wahrnimmst und für dich nutzen kannst.

Als ich mich im Jahr 2000 das erste Mal auf den Weg machte, um etwas zu verändern, habe ich zunächst einen anderen Arbeitgeber gesucht. Inhaltlich war aber noch alles gleich. Der “Verein” war nur ein anderer. 2003 der nächste Step, diesmal änderte sich auch inhaltlich etwas. Und wieder spürte ich, es stimmt noch nicht wirklich. Ich wollte etwas nützliches tun, was mir leicht fällt und was ich überall auf der Welt machen kann.

Erst im Jahr 2004 traute ich mich zu dem zu stehen, was ich wirklich kann und will und was schon lange mein Leben ausmachte. Ich war vorher 20 Jahre erfolgreich und habe überdurchschnittlich gut verdient, viel gelernt, Erfahrungen gesammelt, hohe Verantwortung im Personalbereich gelebt und das Leben auch irgendwie gefeiert. Doch tief in meinem Inneren habe ich gesprürt, dass es zwar dazu gehörte, aber das es noch nicht alles ist, was mich ausmacht.

Und nein, es ist nicht immer ein Arbeitsplatzwechsel oder der Ausstieg nötig, um einen unbefriedigenden Zustand zu ändern oder etwas Ungelebtes in die Welt zu bringen. Was genau es bei Dir sein kann, lässt sich aber herausfinden.

Ich kann wirklich sagen, ich hatte eine gute Kindheit und meine Eltern haben das Allerbeste gegeben. Wir verstehen uns sehr gut und sie begleiten meinen Weg und schauen neugierig und voller Freude zu.

Dennoch, ich musste erst lernen und mir erlauben mir immer wieder selbst ein “JA” dazu zu geben, dass ich noch mehr bin und darf als das, was ich als Kind und Jugendliche leben durfte und konnte. Und mit jedem alten Bild von mir selbst, dass ich bisher von mir hatte und mir erlaubte zu verändern, wurde ich etwas freier und zufriedener. Und dazu möchte ich Dich anregen. Lerne Dich inniger und anders und vor allem, immer wieder neu kennen.

Daher soll das Thema SelbstBILD, SelbstWERT und SelbstbewusstSEIN das Thema im Salonabend am 6. Oktober sein.

Schliesse Dich Menschen an in diesem Kreis, die sich nach und nach bereits auf diesen Weg gemacht haben.

Die Entwicklung der Individualität steht der Entwicklung mit einer Gruppe nicht entgegen. Im Gegenteil. Unter Gleichgesinnten kannst Du Kraft und Inspiration finden.

Ich freue mich schon jetzt auf meine morgigen Gäste und auf Dich, wenn du morgen oder auch erst am 6. Oktober mit dabei bist.

Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt….

 

 

Salon der persönlichen Entwicklung – am Dienstag, den 1. September starten wir wie gewohnt mit einer Meditation zum Auftanken und zur Entspannung und Einstimmung auf das Thema des Abends. “Alles in bester Ordnung” – von der Wirkung der “unsichtbaren” Ordnung in menschlichen Systemen.

Ich freue mich auf meine Gäste und einen interessanten Austausch im Anschluss an den Vortrag.

Hier geht es zu den Info´s und zur Anmeldung. Es gibt noch wenige freie Plätze.

 

Aufstellungsworkshop – am Samstag, den 5. September beginnen wir um 10 Uhr. Es gibt noch freie Plätze für Repräsentanten. Interessenten für eine Aufstellung können sich auf die Warteliste setzen lassen und nachrücken, sofern an diesem Tag alle bereits angemeldeten Aufstellungen erfolgt sind und ausreichend Zeit für weitere Themen bleibt.

Bei Beratungswünschen stehe ich Ihnen gerne telefonisch oder persönlich zur Verfügung. Der Tag eignet sich auch, um die Methode als teilnehmender Zuschauer (Repräsentant) kennen zu lernen.

 

 

Das 5. Wochenende des Practitioner-Trainings stand ganz im Zeichen der Time-Line. Wie bilden wir Zeit in uns ab, wie codiert unser Gehirn die zeitliche Abfolge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Warum und wofür ist das wichtig?

Das Wissen um die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie Menschen auf Ihre Zeit schauen ermöglicht eine erweiterte Sicht auf die Eigenschaften und Verhaltensmuster eines Menschen. Ausserdem kann über die Time-Line-Arbeit ein sehr schneller und tiefgreifender Veränderungsprozess eingeleitet werden.

In unserer inneren Abbildung von Zeit unterscheiden wir hier zwischen den sogenannten In- und den Through-Timern. Was bedeuet das zunächst im Grundsatz. Hier einige Beispiele. Vielleicht erkennen Sie sich in einem der Typen vorwiegend wieder.

Der Through-Timer steht quasi ausserhalb seiner Time-Line und schaut auf die Zeit. Er weiss dadurch immer genau, wann was zu tun ist. Die Zeit ist gut verplant. Sie bietet dadurch auch so etwas wie eine Sicherheit, dass es immer etwas zu tun, zu erledigen gibt. Für ihn ist Zeit ein wichtiges und knappes Gut. Er möchte für seine Zeit soviel wie möglich bekommen und in der zur Verfügung stehenden Zeit so viel wie möglich erledigen. Er liebt Struktur und Planung. Das macht für ihn das Leben leichter und sicherer.

Der In-Timer hingegen ist in der Zeit. Das bedeutet, seine Zeitlinie verläuft durch ihn hindurch. Seine Vergangenheit liegt zumeist hinter ihm und er schaut auf die Zukunft. Für ihn dauern die Dinge solange wie sie eben dauern und wie er Energie dafür hat. Dadurch ist Zeit für ihn immer ausreichend vorhanden. Er lebt im Moment. Er geniesst die Zufälle, also die “Geschenke” des Lebens, die ihm zufallen und die er besser wahrnehmen kann als der “ständig” verplante Through-Timer. Er vergisst im Flowzustand Zeit und Raum und geht auf in der Ausübung seiner Fähigkeiten.

Zumeist sind wir “Mischtypen”, denn alleine schon unsere Kultur und die damit verbundenen Vereinbarungen über die Einteilung von Zeit erfordern die “gesunde Mischung”. Fahrpläne, Arbeitszeitregelungen, Termine bei Ärzten und anderen Institutionen ermöglichen auf diese Weise eine geordnete Erledigung in Struktur und Reihenfolge.

Insofern ist es sehr heilsam, wenn man als klassischer In-Timer sich auch in Through-Time-Organisationen bewegen kann und die In-Time-Vorzüge im passenden Kontext auslebt.

In Partnerschaften kann es bei unterschiedlichen Zeittypen durchaus Konflikte über die Einteilung der Zeit, über die Frage von “festlegen und planen” versus “einfach drauf losfahren” oder auch über Pünktlichkeit und Unpünktlichkeit geben.

Die Time-Line als solches ist darüber hinaus ein hervorragendes Tool, um belastende Erinnerungen der Vergangenheit zu erlösen oder Entscheidungen und Glaubenskonzepte einem “Up-Date” zu unterziehen.

Wer eine solche Erfahrung für sich in Erwägung zieht, kann im Ergebnis dadurch wieder mehr Zuversicht, Kreativität und Antriebskraft in der Gegenwart zur Vefügung haben. Bei Interesse können Sie bei mir in einem Time-Line-Coaching Unterstützung finden.

Oder vielleicht habe in Ihnen dadurch das Interesse an einer NLP-Ausblidung geweckt?

Der neue Kurs startet im September. Mehr Info´s zu NLP “Two in One”  gibt es hier. Oder unverbindlich in einem telefonischen Beratungsgespräch.

 

NLP – Das Practitioner-Training Teil V am 28.-30. August

Wer NLP kennenlernen möchte, kann sich für den 29. oder/und 30. August gerne noch zum Schnuppertraining anmelden.

Salon der persönlichen Entwicklung am Dienstag,  01. September ab 19 Uhr

Das Thema “Alles in bester Ordung” befasst sich mit den Wirkungen der Ordnungsprinzipien in menschlichen Systemen. Was geschieht, wenn die systemische Ordnung nicht eingehalten wird. Spannende Einblicke in ein Wirkungsfeld, dem jeder Mensch ausgesetzt ist.

Nächster Aufstellungsworkshop am Samstag, den 05. September ab 10 Uhr

Es gibt noch einen freien Platz, um ein eigenes Thema zu stellen und freie Plätze für teilnehmende Zuschauer (Repräsentanten). Ebenso bietet der Tag die Möglichkeit, die Methode unverbindlich kennen zu lernen.

 

 

 

Was bist Du Dir wert? Was ist Deine Beziehung zu Anderen Dir wert? Was ist Dein Partner Dir wert?

Was ist Deine Vision, Deine Stärke, was ist noch ungelebt und will in die Welt?

Es ist Zeit für eine bessere Kommunikation. Nur dadurch erkennen wir mehr von der Wirklichkeit und es gibt Entwicklung.

NLP-“Two in One” Das Training für verbesserte Kommunikation, aktive Veränderung, Visionsklärung und Zielerreichung … mit Dir, Deinem Partner, im Beruf und in Deinen Beziehungen.

Jetzt informieren und anmelden.

Ich freue mich auf Dich.

Sie möchten sich persönlich entwickeln oder haben ein dringendes Thema, in dem Sie kurzfristig Unterstützung brauchen, aber Sie wohnen in einer anderen Stadt und haben keine Zeit, mich in meinen Räumlichkeiten zu besuchen?

Vielleicht ist es dann eine gute Wahl für Sie zum Hörer zu greifen und ein Online-Coaching via Skype oder ein Telefon-Coaching zu buchen. Die Abrechnung erfolgt in einer Viertelstundentaktung *) und Sie erhalten nach dem Coaching eine Rechnung.

Erfahrungsgemäß ist ein Coaching am Telefon oder via Skype sehr effektiv. Und nach der Arbeit oder am Urlaubsort eine gute sowie bequeme Alternative zum persönlichen Besuch.

Erkundigen Sie sich nach Paketpreisen für 6, 10 oder 20 Coachingstunden Online oder am Telefon.

Für das Online-Coaching nutzen Sie nach der Terminabstimmung einfach den Skype-Button in der Sidebar. Im Fall eines Telefoncoachings rufe ich Sie zum vereinbarten Zeitpunkt an.

So einfach und bequem kann Coaching sein. Probieren Sie es aus.

Vielleicht interessiert Sie auch Coaching Walk & Talk, der Spaziergang mit Perspektivwechsel oder „Zeit-Oase“ – Auftanken durch Coaching und Entspannung im Kurzurlaub

* (1,50 €/Min., Preis inkl. MwSt. – an Wochentagen nach 20 Uhr oder an Wochenenden 1,75 €/Min.)

Am letzten August-Wochenende gibt es die Möglichkeit einen Schnuppertag oder gleich das ganze Wochenende mit uns zu verbringen. Jedes Wochenende der DVNLP e.V. zertifizierten Practitoner-Ausbildung ist ein in sich geschlossener Block, so das der Einstieg jederzeit möglich ist.

Nähere Info´s zur Ausbildung gibt es gerne vorab in einem persönlichen oder telefonischen Gespräch mit mir. Rufen Sie mich unverbindlich an unter 0211-430 833 90.

Nach einer schönen Einstiegsmeditation mit integrierter Traumreise zum kreativen Raum startete dieser Workshop in kleiner, feiner Runde.

Jeder fand Zugang zu seinem Stil und zu seinen Farben. Auch über die Persönlichkeit und die individuellen Arbeitstechniken und Vorlieben, gab jedes Bild am Ende Aufschluss. 

                                                           

 

Ein leichter Mittagsimbiss und ein gemütliches  Kuchen essen mit nettem Beisammensitzen und “klönen” rundete den verregneten Sonntag mit Sonne im Herzen ab.

Ich freue mich über die Resonanz zur Gestaltung dieses nunmehr zweiten Mal-Workshops  und vor allem darüber, dass wir einen guten  Flow  hatten, der wirklich schöne Bilder zu Tage gefördert hat.

Eine neue und sehr schmerzliche Methode macht gerade von sich reden. Ghosting! Egal ob es die erste Verabredung ist, es schon ein paar Treffen gab oder sogar eine Monate oder Jahre währende Beziehung entstanden ist- die Dauer oder Intensität der Bindung spielen für den “Ghost” scheinbar keine Rolle. Die Süddeutsche Zeitung, der Focus und andere Medien berichten aktuell darüber.

Mittlerweile habe ich schon mehrere Klientinnen gehabt, die damit in erhebliche seelische und emotionale Schieflage geraten sind und die alle vom gleichen Problem berichtet haben, nämlich dass sich Partner von heute auf morgen ohne Vorankündigung nicht mehr melden oder Beziehungsanbahnungen völlig grundlos und spurlos im Sande verlaufen, ohne das es eine Absage oder einen freundlich erklärten Rückzug des Anderen gab. Es ist das Gefühl, es mit einem “Geist” zu tun gehabt zu haben.

Erst durch ein Gespräch mit einer Klientin, die mich auf diesen Begriff “Ghosting” aufmerksam machte, kam ich auf die Idee, dieses zu einem Blogthema zu machen, denn es ist wichtig sich zu schützen bzw. bei einer solchen Situation richtig zu verhalten.

Ein abrupter Abriss eines Kontaktes ist für die Seele schmerzlich, ähnlich eines Todesfalls. Denn der Missbrauch der Seele fängt beim Entzug der Kommunikation an.

Der “Ghost” als Beziehungs- oder Datingpartner hält es also auf einmal nicht mehr für nötig sich zu melden. Anfragen per Mail oder SMS werden nicht mehr beantwortet und Anrufe und Rückrufbitten ignoriert.

Für die Betroffenen zumeist ein Grund erst sich selbst in Frage zu stellen. Ich halte grds. viel davon, sich die Frage zu stellen “Was hat das mit mir zu tun?”. Doch in diesen Fällen rate ich von allzu grossen Selbstzweifeln eindeutig ab!!!

Ein Mensch, der nur ein oder zweimal völlig unverbindlich mit Ihnen in Kontakt kommt, der ist einem natürlich keine grosse Erklärung schuldig. Doch ein einfaches “Ich habe es mir anders überlegt, es passt nicht!” ist vielleicht nicht schön, aber immerhin ehrlich und sollte demnach mindestens drin sein. Statt dessen: Funkstille.

Die modernen Medien machen es möglich, sich sehr unfein und vor allem unreif aus dem Staub zu machen.

Sich ohne Vorankündigung auf bereits getroffene Verabredungen nicht mehr zu melden oder sogar schon mit anderen Versprechungen oder Treffen weiter gegangen zu sein und sich völlig spurlos aus der Affaire zu ziehen, das kann tiefgreifende Folgen für die Seele des Betroffenen haben und grenzt an Misshandlung. Positiv ausgedrückt. Der Betroffene kann hier lernen, sich und seinen Selbstwert auf Vordermann zu bringen.

Warum verhalten sich Menschen so? Es gibt zwichenzeitlich sogar Studien darüber, die belegen, dass es sich hier um kommunikative und seelische Unreife handelt, die den “Ghost” veranlassen, einer Auseinandersetzung mit dem Anderen oder mit sich selbst aus dem Weg gehen zu wollen. Meiner Meinung nach muss es dazu keine Studien geben, denn das liegt ja auf der Hand. Spannend ist jedoch die rasend schnelle Entwicklung, die dieses Phänomen nimmt. Insofern ist es ratsam, sich ggf. Hilfe zu suchen.

Eines kann ich den Betroffenen nur empfehlen. Halten Sie sich zurück mit Nachfragen, weiteren Kontaktversuchen oder anderen Aktionen, um eine Rückmeldung zu bekommen. Sie geben Ihre wertvolle Energie ab und stellen sich oft völlig ohne Grund selbst in Frage.

Sollten Sie bereits Opfer einer solchen Situation geworden sein und sich traurig, deprimiert oder anders emotional getroffen fühlen, kann auch ein Emotions- oder Verhaltenscoaching zum Wiederaufbau Ihres Selbstwertgefühls helfen.

Dieses Verhalten geht weit über das ignorieren spiessiger “Anstandsregeln” hinaus. Es hat etwas mit Respekt und Wertschätzung zu tun und dabei gleichzeitig sich selbst und dem Anderen ehrlich begegnen zu können. Dazu bedarf es Feingefühl, Mitgefühl und emotionaler Intelligenz.

Notfall-Coachings via Skype oder unter Festnetz sind möglich. Gerne können Sie auch einen Beratungstermin vor Ort machen.

 

 

 

 

Manchmal werde ich gefragt, warum schon wenige Coachingeinheiten so spürbar kraftvolle Veränderungen im Alltag ausmachen, obwohl jemand schon viele Jahre in Therapie war und nun parallel die Möglichkeit von Coaching oder Aufstellung nutzt.

Nun, dazu ein kleiner Vergleich: Ihr PC zeigt auf der Oberfläche Programmfehler und Sie kommen nicht mehr ins Internet. Sie gehen in ein Fachgeschäft und der Mitarbeiter informiert Sie, dass Ihre Festplatte zu voll ist oder einige Programme nicht auf dem neuesten Stand. Sie gehen nach Hause, freuen sich, weil Sie nun wissen was los ist und fahren Ihren PC hoch. Auf der Oberfläche die gleiche Situation. Nichts funktionert, aber sie wissen nun warum. Was fehlt? Die echte Veränderung auf der Festplatte.

Eben diese Festplatte ist bei uns Menschen unser Unterbewusstes und dieses speichert unsere Erfahrungen sinnlich ab, also in Bildern und Emotionen, Geschmack und Geruch usw… Also kann echte Veränderung auch nur dort stattfinden. Erst dann zeigt sich etwas Neues im Alltagsbewusstsein.

Aus meiner Erfahrung ist Psychotherapie ein wichtiger Baustein der Medizin und viele Coachingelemente stammen im Ursprung aus den Erkenntnissen der modernen Psychologie. Dennoch, ein Coaching ist mit einer Therapie nicht vergleichbar, sondern eher mit der Veränderung auf der Festplatte. Insofern darf hier auch keine Verwechselung oder gar ein “Austausch” stattfinden. Alles hat seinen guten und richtigen Platz.

Im Coaching unterstütze ich als Coach meinen Klienten in der Selbstfindung von Lösungen. Liegen auf dem Weg Blockaden, die sich zumeist in unangenehmen Gefühlen äussern oder in Mustern, welche sich unmerklich wie ein roter Faden durch das Leben ziehen, so finden wir gemeinsam heraus, wo dieser rote Faden seinen Anfang genommen hat. Und nur dort kann eine Veränderung stattfinden.

Unser Gehirn kann Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht unterscheiden. Ändern wir also eine unangenehme Kofliktsituation aus der Vergangenheit im Hier und Jetzt, so speichert das Gehirn diese sofort als real ab. In Folge dessen verändert sich sehr schnell auch die aktuelle Wahrnehmung, wodurch zumeist direkt eine deutliche Entlastung mit einhergeht. Zusätzliche Interventionen zur Abreaktion der alten Emotionen bringen neue Kraft und Kreativität ins Spiel.

Eine sehr zügige Selbstregulation findet also immer dann statt, wenn ich eine Situation aus der Vergangenheit mit den heutigen Massstäben, Werten und Lebenserfahrungen betrachte und auf Basis der aktuellen Erfordernisse und Fähigkeiten neue Entscheidungen treffe.

Unser Gehirn hat in seinem neuronalen Netzwerk absolut alle Erinnerungen und die damit einhergehenden sinnlichen Wahrnehmungen und Emotionen abgespeichert. Wird eine dieser Erinnerungen durch einen aktuellen Reiz reaktiviert (z.B. eine Musik, ein bestimmter Gesichtsausdruck, ein Geruch…), so werden auch die damals abgespeicherten Muster aktiviert. Diese müssen jedoch nach 20, 30 oder 40 Jahren nicht mehr zielführend sein.

Sehr stark vereinfacht könnte man sagen, das Unterbewusste spielt einen alten Film ab, dessen Regisseur ich selbst war und dessen Ende mir heute nicht mehr gefällt. So ist es sinnvoll, diese alten Filme zu verändern.

Im Grunde dienen Emotionen wie Angst, Wut oder Verzweiflung wie Wegweiser zurück zum Ursprung, zur ersten Situation, in der das Thema entstanden ist.

Unsere Welt, wie wir sie wahrnehmen, entsteht also aus inneren Bildern. Verändert man diese Bilder, verändert sich auch sehr schnell die aktuelle Wahrnehmung von Menschen und Situationen. Daher ist es so wichtig, sich professionell unterstützen zu lassen, wenn belastende Emotionen auftreten, für die man keine rationale Erklärung findet.

Begleitendes Coaching neben einer Therapie? Sprechen Sie darüber mit Ihrem Therapeuten und fragen Sie individuell, ob dies in Ihrem Fall sinnvoll und dienlich ist.

Klären Sie Ihre Vergangenheit, so entsteht eine befriedete Zukunft.