Ich hoffe, Sie haben alle das Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben schön verlebt und die Zeit geniessen können. Nun sind es noch wenige Tage bis zum Jahreswechsel.

  
Diese Zeit ist für mich alljährlich besonders intensiv, da ich mich reflektierend besinne auf das was mir dieses Jahr geschenkt hat. Die Tage zwischen dem Weihnachtsfest und dem Neujahrstag können sich, wenn sie bewusst genutzt werden, auch zu wichtigen Meilensteinen für die Ausrichtung auf das neue Jahr entwickeln.

Ein guter Zeitpunkt, innerlich zurückzublicken auf die Ereignisse und Begegnungen, Dankbarkeit zu empfinden, Demut und Frieden zu machen oder sich alter Lebensmuster gewahr zu werden und diese in Liebe zu verabschieden und gegen geeignetere auszutauschen.

So kommt immer ein gut gefüllter “Korb” mit einer Menge Erkenntnis und Freude zusammen. Die Ernte eines Jahres der Entwicklung. Dabei ist immer auffällig, das nichts “egal” ist. Alles hat seinen Sinn, wenn wir bereit sind, bewusst anzunehmen und die Botshaft zu entschlüsseln.

Frei nach Sören Kirkegard -schwedischer Philosoph- der da sagt:

“Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden!”

Ich bin vielen Menschen in diesem Jahr begegnet und ich bedanke mich von Herzen für das Vertrauen, dass mir und meiner Arbeit entgegen gebracht wurde. Jedem von Ihnen und natürlich auch den Liebsten daheim, wünsche ich einen schönen, stimmungsvollen Jahreswechsel und natürlich eine große Portion Glück, Liebe, Gesundheit, Erfolg und Frieden für das neue Jahr.

Ich freue mich darauf, auch im kommenden Jahr neue und bekannte Menschen wieder zu treffen und ihnen eine Wegbegleiterin sowie Entwicklungshelferin sein zu dürfen. Schon jetzt ein herzliches Willkommen an Sie alle und an das Jahr 2016.

In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr und dafür alles erdenklich Gute!

Ihre Claudia Schäfer

 

Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken will,

die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde.

(Friedrich von Bodelschwingh)

Sinnbildlich ist es wohl in erster Linie das innere “nach Hause kommen”. Zu sich selbst kommen, zurück ins Herz. Das innere Kind umarmen, annehmen und lieben, die Bedürfnisse nach Nähe, Geborgenheit und  Annahme erfüllen und aus dieser Fülle heraus mit anderen die Liebe zu feiern, sie über Weihnachten hinaus zu tragen in diese Welt.

Vielleicht geniessen Sie diese Zeit, um sich auch auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist im Leben. Geschenke sind wundervoll, doch wundervoller ist es sich selbst mit dem zu beschenken, was das Herz erfreut und was es/uns am Leben hält. Das Lieben. Die Gemeinschaft mit Menschen zu feiern, die uns nahe stehen und die eigene Fülle mit denen zu teilen, die gerade nicht in dieser Kraft sind. Frieden machen mit dem, was innerlich im Unfrieden ist, insbesondere mit dem Nächsten, der uns oft ein Spiegel ist.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien und Freunden in diesem Sinne ein liebevolles, fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest und Zeit zur Rückkehr ins Herz.

Herzlichst

Ihre

Claudia Schäfer

Menschliche Begegnungen lösen für gewöhnlich etwas in uns aus. Werden in uns dabei schöne und angenehme Gefühle in Resonanz gebracht, so würden wir eine solche Begegnung nie in Frage stellen. Diese Situationen versuchen wir auch zu wiederholen. Wir wollen uns wieder-holen, was wir empfunden haben durch diesen Menschen. Wir wurden letztlich von diesem Menschen angenehm berührt. Er berührte etwas, das wir selbst in uns tragen und das durch den Kontakt in Resonanz/Erinnerung gebracht oder verstärkt wurde. Wir beschreiben es dann oft mit “wir liegen auf einer Wellenlänge”, was im Bereich von Frequenzen sogar stimmt. Oder -je nach Intensität und Art des Gefühls- sprechen wir von Liebe.

Dieses Gefühl ist also tatsächlich in uns und der “im Aussen” auftauchende Mensch bringt es zum klingen, beleuchtet es, aktiviert und verstärkt es. Oft haben wir solche inneren Anteile entweder vergessen selbst zu aktivieren, sie noch nicht in uns erkannt, sie durch Verletztheit verdrängt oder wir haben sie aus bestimmten Gründen abgewertet.

Alles das geschieht natürlich meist zutiefst unbewusst. Der Mensch im Aussen, der das Gefühl in uns wiederbelebt, bekommt manchmal aber eine besondere Bedeutung in unserem Leben und hin und wieder entstehen dadurch ungesunde Abhängigkeiten. Etwas in uns denkt dann, wir könnten es nicht alleine schaffen glücklich zu sein und geben dann mehr Aufmerksamkeit auf das Aussen als auf das, was in uns ist.

Menschen brauchen Spiegel, um sich gegenseitig zu erkennen und natürlich auch, um die Schönheit dieser Welt zu teilen. Und wie schön ist es, wenn zwei sich liebende Spiegel aufeinander treffen und ihre Liebe sich spiegelt. Ein Verstärker hoch “10”. In diesen Spiegel schauen wir gerne.

Was aber, wenn uns ein Mensch an einer Stelle berührt, die wir vergraben und vergessen haben? Wenn ein Schmerz auftaucht, den wir nicht mehr fühlen wollten? Eine Wunde aufgerissen wird oder wir vielleicht mit einer Eigenschaft konfrontiert werden, die wir an uns selbst nicht erkennen können und daher lieber auf Andere projezieren?

In diesem Fall würden wir den Spiegel lieber zerschlagen. Manchmal tun wir das auch und wenden uns ab. Ergreifen die Flucht. Der Mensch im Aussen ist “Wortgeber” des in uns verborgenen Anteils, den wir nicht mehr wahrnehmen können oder wollen. Eigentlich braucht dieser Teil in uns Heilung. Heilung heisst “ganz/heil werden” und das bedeutet, ich nehme auch das Verletzte und Unschöne in mir wahr und nehme es an als einen Teil von mir. In dieser Welt der Dualität gibt es immer Beides. Liebe und Angst, Tag und Nacht, richtig und falsch, gut und böse. Diese Spiegel lauern nunmal auch überall. Es sei denn, wir bleiben zu Hause und begegnen niemandem mehr, um ganz sicher zu gehen.

Hin und wieder ist es daher sinnvoll, sich Zeit für (h)ein(l)same Momente zu nehmen, in denen wir unseren berührten Gefühlen bewusste Beachtung schenken. Sie liefern uns kostbare Hinweise zu unserer bewussten Entwicklung und sind Wegweiser zurück zu unserem Herzen, zu innerem Frieden und Heilung.

Wie diese oft diffusen oder gewaltigen Gefühle zu einer Quelle neuer Energie und Liebe werden können, lernen wir in keiner herkömmlichen Schule. Hier unterstütze ich meine Klienten mit meiner Arbeit in Einzelcoachings und in NLP-Ausbildungen sowie mit systemischen Aufstellungen und Themen-Workshops.

Unter “Methoden” im Menu erläutere ich die vielfältigen Möglichkeiten, welche ich anbiete. Ich führe meine Klienten individuell an diese Methoden heran und schneide diese auf die unterschiedlichen Bedürfnisse zu. Meditationen, Mentaltraining und integrative Körpertherapie gehören ausserdem in dieses Gesamtkonzept.

Wenn Du Dich Dir selbst und deinen ungeklärten Emotionen nicht stellst, wenn Du davon läufst und Dich in Arbeit, Alkohol, ungesunde Beziehungen oder andere Formen der Flucht und Betäubung stürzt, bist Du sicherlich kein schlechter oder weniger liebenswerter Mensch, doch wird der Weg zurück zu Deinem Herzen nur noch länger und schmerzlicher. Eines aber bleibt. Es ist Dein Leben, Deine Entscheidung und Deine Verantwortung. Erkenne wieder Deine Macht und Selbstliebe. Manchmal hilft der Austausch mit Menschen, die sich auf diesen Weg gemacht haben hin zu einem leichteren, freudvolleren, bewussteren und friedvolleren Leben.

 

 

 

 

“Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.”

Dieser weise Satz der Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830-1916) lässt ahnen, dass jeder Mensch in seinem Erleben eine andere Perspektive einnimmt und diese wird von Gedanken, Filtern  und Mustern geprägt, welche die persönliche Geschichte dieses Menschen ausmachen. Die Geschichte wird immer dann zum Schicksal, wenn sie nicht neu geschrieben bzw. auf neue Gegebenheiten angepasst wird.

Die Frage der Perspektive und der Gedanken bestimmt also massgeblich die Qualität Deiner Emotionen und der Realität. Und nur von dort aus hast Du die Macht der Veränderung auf Deiner Seite. NLP hilft bei der Bewusstwerdung und Veränderung dieser stressauslösenden Muster. NLP unterstützt Dich in Deiner beruflichen und privaten Entwicklung.

Stress fängt also zumeist dann an, wenn unser Denken über die Realität auf die Realität an sich fällt und hier ein Unterschied zu unserem Denken festgestellt wird.

Denke ich zu Beispiel, die Verkäuferin müsste nett sein und ist es aber nicht, bin ich enttäuscht oder sauer oder genervt….oder verlasse den Laden und finde sogar dadurch einen Besseren. Ich muss also nicht nur damit rechnen, dass es so ist wie ich es möchte. Ich muss mindestens genauso damit rechnen, dass es Abweichungen geben kann.

Und je nach Grad der Abweichung und Fähigkeit zur Flexibilität nennen wir es dann entweder Enttäuschung oder sind im besseren Fall vielleicht sogar froh über die unerwartete Abweichung. Am Ende steht also wieder die Art unseres Denkens, unsere Strategie, für das was wir fühlen und für das Ergebnis, welches auftaucht. NLP hilft uns, diese Muster deutlicher zu erkennen und zu verändern.

Halten wir also dagegen nun stur an der Erwartung fest, haften wir an etwas, dass eben in diesem Moment nicht der Realiät entspricht. Die Folge der Anhaftung an etwas, was aber nunmal nicht da ist, erzeugt Stress. Und zwar im schlimmsten Fall sogar doppelten Stress.

Einerseits, weil sowieso schon nicht das da ist, was man wollte und andererseits, weil man dann auch noch an dem festhält, was nun gerade nicht da ist. Wo bist Du aber dann? In dem Ärger und der Enttäuschung darüber, das Du gerne etwas Anderes hättest oder in dem, was tatsächlich gerade da ist?

Wenn Du also erst einmal annimmst, was da ist und Dein Denken darüber aufgibst, dass es jetzt anders sein müsste, kannst Du entspannter auf die Realität schauen.

Denn: Können wir eine nicht vorhandene Realität, die wir nur in unseren Gedanken festhalten, ändern? Nein! Versuchen wir dies, entsteht noch mehr Stress.

Was passiert in solchen Momenten? Der Gedanke: “Es müsste jetzt aber anders sein.” erzeugt z.B. Traurigkeit. Halten wir den Gedanken fest, gesellen sich noch andere Gedanken hinzu und wir verlieren uns in einem Film, der dann zu einem Horror-Streifen wird. Denn nichts aus diesem Film passt gerade zur Realität und so kann natürlich auch nichts funktionieren. Die Realität läuft, derweil Du in Deinem Film bist, weiter und Du bist quasi “gar nicht da”, um in der Realität etwas zu ändern.

Spätestens in diesem Moment geben wir die Macht über unser Wohlbefinden an diesen Film ab und sind nicht mehr in der einzigen Situation, die wirklich Aufschluss geben könnte über das was evt. noch zu ändern ist. Die Realität.

Von dem Augenblick an, in dem Du annimmst was ist, wird es sich verändern. Denn es kann gar nicht anders. Sonst bist du entweder immer in der Ablehnung dessen was ist oder in der Projektion auf das was sein könnte.

Du bist dann überall in diesem Augenblick, nur nicht dort, wo du Einfluss nehmen kannst und das ist das JETZT! Und vielleicht will es Dir etwas schenken. Eine Erkenntnis, eine Erfahrung, etwas zu lernen….

Im derzeitigen Augenblick kannst Du beobachten, wer oder was etwas in dir auslöst und das kannst du bearbeiten, erkunden, verändern. Nicht aber etwas, dass gar nicht da ist, ausser in deinem Denken.

Und vielleicht stellst Du dann fest, dass auch Deine Arbeit dich nicht so sehr stresst, sondern Deine inneren Einstellungen der Arbeit und den Kollegen und Chefs gegenüber. Vielleicht stellst Du auch fest, dass es nicht Dein Partner ist der dich nervt, sondern die unterschiedlichen Einstellungen, die ihr verteidigt, statt darüber zu kommunizieren. Du hast es in der Hand es zu ändern.

Time to change your Mind. NLP – two in one! Mehr dazu im NLP-Kurs ab 22. Januar – Interessenten können sich jetzt noch informieren und anmelden. (Bildungsscheck NRW wird angenommen, auch Ratenzahlung möglich)