Wie ich in einem meiner letzten Newsletter bereits erwähnt habe, ist der Zeitraum zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel eine gute Zeit, um ein Resümee auf das vergangene Jahr und auch die letzten Jahre zu ziehen.

Noch einmal möchte ich Dich inspirieren, sehr wohlwollend auf das  zu schauen, was du in den vergangenen Jahren für dich verändert, erreicht, losgelassen oder neu angefangen hast.

Erlaube dir wirklich alles zu erfassen, was dir gut gelungen ist. Denn oft genug schauen wir auf das, was wir nicht geschafft haben und daraus entsteht ein Gefühl von Unzulänglichkeit, Mangel und Frust. 

Genau das ist es, was jetzt aufhören darf.  Feiere dich und deine großen wie kleinsten Erfolge. Schaue auf das, was dir in diesen Jahren Freude und Glück beschert hat. Und alles das kann immer noch besser werden.

Vielleicht sind dir Dinge auch entglitten oder Beziehungen haben sich deutlich verändert, ja, es sind vielleicht sogar Menschen aus deinem engeren Kreis verstorben oder auf andere Weise nicht mehr so nah bei dir. Alles das tat dir unter Umständen sehr weh, hat dich schockiert, dich komplett umdenken lassen und Kraft gekostet. 

Doch alles das kann auch ein Anzeichen dafür sein, dass sich wirklich etwas stark verändern wollte, was du so ohne Weiteres  aus freien Stücken nicht zugelassen hättest.

Hier hilft dir vielleicht der Satz von Sören Kierkegaard (schwedischer Philosoph) “Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden!” In dieser Betrachtungsweise können tatsächlich echte Schätze auftauchen, wenn du es zulassen kannst.

Nimm die Veränderung auch als ein Zeichen deines Wandels, der manchmal sehr unauffällig von Statten geht, wenn wir nicht bewusst mit uns umgehen.  Damit meine ich, es sind nicht immer nur die anderen, die sich verändern.

Menschen haben eine Zeit lang deinen Weg begleitet. Einige bleiben, doch vielleicht verändert sich der Inhalt der Beziehung. Es kommen auch neue Menschen in dein Leben, neue Situationen, Aufgaben und Ziele. Alles das bedeutet Wachstum und alles was war, darf auf seine Weise dazu gehören.

Es ist immer deine Wahl, wie du die Dinge in dir beurteilst.  Das macht die Qualität deines Erlebens aus. So achte auf deine Urteile oder Verurteilungen. Bringen dich deine Gedanken an schöne Gefühle oder eher an Mangel und Traurigkeit?

Halte an den schweren Gedanken nicht länger fest, denn sie müssen nicht unbedingt wahr sein, sondern bekommen die Wahrheit und Realität nur dadurch, dass du so feste an sie glaubst.  Was also könntest du glauben oder denken, damit es besser wird?

Die Christen singen in der Kirche zu Weihnachten, dass das Kommen des Erlösers Nahe ist.  Wäre es so, dass das stimmt, wären wir weiterhin von einem äußeren Erlöser abhängig.

Ich glaube zu tiefst, dass der Erlöser längst in jedem von uns steckt. Immer dann, wenn du dir erlaubst, deine Konflikte auch in deiner Innenwelt zu betrachten und zu befrieden, deine Erkenntnisse daraus zu ziehen und dir oder Anderen zu vergeben,  aktivierst du diesen Erlöser in dir. Und das macht dich zu einem friedlichen machtvollen Menschen in deinem eigenen Leben.

Lasse mit Frieden und Erkenntnis los, was dich nicht glücklich macht und dich und deiner Seele keine Wachstumsmöglichkeit gibt. Fördere und suche deine innere Kommunikation und auch die mit den Menschen im Außen, die dir wirklich wichtig sind und lebe vor, was du dir wünschst.

Ich bedanke mich sehr bei all den Menschen, die ich in diesem Jahr begleiten durfte auf ihrem Weg durch die persönliche Veränderung und auf dem Weg in ihre Vision. Ich bedanke mich für all die wunderbaren Gespräche und die Inspiration, die ich erhalten habe  und das Vertrauen in meine Arbeit. Alles das dient auch meinem Wachstum und meiner Erfahrung. Ich freue mich sehr, auch im folgenden Jahr für dich da zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich dir und deinen Liebsten einen friedvollen und inspirierenden Jahreswechsel und für das kommende Jahr schon jetzt eine Menge Gutes.

Herzlichst Deine

Claudia Schäfer 

          

Der Stern

Hätte einer auch fast mehr Verstand

als die drei Weisen aus dem Morgenland

und ließe sich dünken, er wäre wohl nie,

dem Sternlein nachgereist wie sie;

dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest seine Lichtlein wonniglich  scheinen lässt,

fällt auch auf sein verständig Gesicht, er mag es merken oder nicht,

ein freundlicher Strahl:

Des Wundersternes von dazumal.

(Wilhelm Busch 1832-1908)

Ich wünsche Dir und deiner Familie, deinen Freunden und Dir selbst von ganzem Herzen ein friedvolles und erfüllendes Weihnachtsfest.

Es ist das Fest der Liebe auch zu dem Kind in Dir und möge sich dieses Kind in deinem Herzen willkommen fühlen.

Herzlichst 

Claudia Schäfer 

Vor etwa zehn Jahren habe ich mein erstes Visionboard erstellt. Ich bekam die Anregung aus einem Buch in dem der Autor darüber schrieb, dass er auf dem Dachboden ein altes Visionboard gefunden hat, welches er fünf Jahre zuvor erstellt hatte und er war erstaunt, dass viele der zusammengestellten “Wünsche in Bildern” doch Realität geworden sind. Diese Inspiration habe ich damals genutzt und mein erstes eigenes Visionboard erstellt. Schon kurze Zeit später, ich habe es kaum für möglich gehalten, waren schon einige der Wünsche Realität.

Anstelle des Wortes Visionboard kann man auch Zielcollage sagen. Hintergrund dieser Arbeit ist, dass wir uns den Gefühlen und inneren Bildern bedienen die auftauchen, wenn wir uns intensiv mit dem was wir uns wünschen auseinandersetzen, in dem wir aus Zeitschriften zum Beispiel Fotos oder Überschriften suchen, die genau auf das zutreffen was wir uns für uns vorgestellt haben.

Erlaubt ist also was gefällt und sinnvoll ist es, dass man sich vorher Notizen macht und sich mit den eigenen Zielen auseinandersetzt. Diese Ziele können in private und berufliche aufgeteilt oder auch in kurz, mittel oder langfristige Ziele unterteilt werden. Dein Board bzw. Deine Collage kannst du dann auch so aufteilen.

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Ich nutze für gewöhnlich entweder eine Pinnwand, die ich mit Acrylfarbe noch farblich schön gestalte.  Eben so gut ist großer Foto Karton den es in verschiedenen Farben gibt und der eine gewisse Stabilität hat. Dazu braucht man außerdem eine Schere, alte Zeitschriften die auseinander geschnitten werden können, einen Klebe-Stift und alles was du außerdem auf deinem Board unterbringen möchtest.  Im weiteren  z.B. Fotos mit den Menschen die dir wichtig sind und ein Foto von dir selbst.

Für deine Ziele ist es sinnvoll nach einer Methode vorzugehen , die wir im Fachjargon SMART nennen und diese Abkürzung steht für:

S – spezifisch
M – messbar
A – akzeptiert/attraktiv/aktionsorientiert
R – realistisch
T – terminiert

Im Grunde genommen ein kleiner Fahrplan, so dass du dir deine Ziele so setzt, dass sie so spezifisch wie möglich formuliert werden -du also konkret wirst. Deine Ziele sollten messbar sein, so dass du weißt, welche Kriterien  erfüllt sein müssen damit du weisst, wann du dieses Ziel erreicht hast. Außerdem ist es wichtig, dass du selbst und auch  die daran beteiligten Personen das Ziel akzeptieren. Es sollte attraktiv genug sein, sich dafür zu engagieren und in Aktion zu treten. Darüber hinaus solltest du dir realistische Ziele stecken, die dich motivieren und nicht erschlagen und diese auch zu terminieren. Für größere Ziele empfiehlt es sich, diese in überschaubare Etappen zu unterteilen.

Nehme dir dazu ausreichend Zeit, einen kreativen Rahmen zu gestalten der dir so viel Spaß und Inspiration bietet, dass du dir darin dein Visionboard/deine Zielcollage erstellen kannst.

Ich lade seit einigen Jahren auch Andere zu einem Visionday ein, diesen Prozess gemeinsam zu feiern. Besonders schön ist es auch, mit dem eigenen Partner ein gemeinsames Board zu erstellen, um sich hier auch gemeinsamer Werte und Visionen deutlicher bewusst zu werden.

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Platziere deine Collage dort wo du sie täglich sehen kannst. Ob vor dem Schlafen gehen und beim Aufwachen -was ich persönlich bevorzuge- oder in deinem Büro oder an einem anderen Ort wo du ein bis zweimal täglich mindestens einen Blick drauf wirfst.

Ich wünsche dir nun viele gute Ideen, viel Freude, die passenden Bilder und eine Menge Inspiration bei der Erstellung deines Visionboards.

Sollte dir bei deiner Arbeit bewusst werden, dass hinderliche Gedanken, Glaubenssätze oder Muster auftauchen und Zweifel aufkommen, ob du deine Ziele wirklich erreichen kannst, so können das tatsächlich wichtige Hinweise sein, die wir uns gemeinsam in einem Coaching oder einer Aufstellung anschauen und verändern können.

Eine weitere Möglichkeit ist die konkrete Herangehensweise mit NLP-Modellen (neurolinguistisches Programmieren) zu unterstützen und in einer Gruppe Gleichgesinnter aktiv an der Verwirklichung zu arbeiten. Der neue NLP “2 in 1” Practitioner startet im März…hier geht’s zu den Infos.   

In diesem Sinne eine weitere schöne vorweihnachtliche Woche für dich.

Morgen am 6. Dezember ab 19:00 Uhr findet der Salon der  persönlichen Entwicklung statt.

Diese Mal steht der Abend im Zeichen der Liebe ….unter dem Titel “Wege der Liebe” wird es um die Entwicklung von und durch die Liebe in partnerschaftlichen und anderen Beziehungen gehen.

Wer spontan noch dazukommen möchte ist herzlich willkommen und kann sich hier als angemeldeter Benutzer meiner Webseite anmelden oder per SMS / Anruf noch Bescheid geben.

Ich freue mich auf meine Gäste und auf einen interessanten Austausch an diesem Abend.