Als Mensch sind wir eine Summe von verschiedenen inneren persönlichen Anteilen. Damit wir im Alltag gut zurecht kommen, ist die Bewusstheit darüber, wer gerade „das Ruder“ in Dir in der Hand hat, maßgeblich wichtig.

Der nächste Salon der persönlichen Entwicklung wird sich mit diesem inneren Team näher beschäftigen. Ich freue mich schon jetzt auf die interessante Runde. Wir beginnen wie immer mit einer Meditation, dann folgt der Impulsvortrag mit dem Titelthema und anschließend gibt es Zeit für den gemeinsamen interaktiven Austausch. Für süße Snacks, Obst und  Getränke ist gesorgt.

Unter diesem Link kannst Du Dich anmelden, wenn Du teilnehmen möchtest.

Am kommenden Samstag findet wieder ein Aufstellungstag statt. Aufstellungen bieten die Möglichkeit, eine neue Perspektive auf familiäre Konflikte, Ziele oder andere Lebensthemen zu bekommen.

Wer kurzfristig noch dabei sein möchte, kann sich bis Donnerstag gerne noch als Repräsentant oder mit einem eigenen Thema anmelden. Weitere Informationen und die Möglichkeit für die Anmeldung findest du hier.

Schon seit Mitte der 90er Jahre interessiert mich das Thema Kommunikation. Damals habe ich erstmals viel bewusster darauf geachtet, wie sehr die Qualität der Kommunikation mit dem Außen, auch etwas mit der inneren Kommunikation zu tun hat.
Der innere Dialog, so wurde mir allmählich klar, ist mindestens genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger. Wie rede ich also mit mir selbst?

Daher meine Frage an dich: Wie redest du mit Dir selbst? bzw. wie „kommentierst“ du deine Handlungen und besonders deine Fehler? Wie gehst du da mit Dir selbst um?

Eine große Aufmerksamkeit kommt hier vor allem der Qualität innerer Fragestellungen zu. So, wie du im Außen einem Partner, Kind, Kunden oder Mitarbeiter Fragen stellst und damit zum richtigen Produkt oder zu Ressourcen und Lösungen führen kannst, so kann dich eine gute nach innen gerichtete Fragestellung auch auf den Weg zur Lösung führen.

Es geht also um die Macht der Frage und zwar der richtigen Frage. Oft ist es so, dass wir uns selbst eine Frage stellen, die uns aber nicht zur Antwort führt, sondern eine Klage aus einer Opferhaltung heraus darstellt, auf die wir niemals eine Antwort finden oder uns diese Antwort ohnmächtig macht.

Die Frage nach dem „Warum ist mir das passiert?“, ist also nicht gänzlich zielführend. Diese Frage kann man sich dann stellen, wenn man wirklich wissen möchte, welchen eigenen Anteil man an einer unbefriedigenden Situation hat, um etwas daraus zu lernen oder sich eines Musters bewusst zu werden, dass nicht mehr dienlich ist und verändert werden könnte. Mehr ist aus dieser Frage aber nicht rauszuholen. Sie ist vergangenheitsorientiert und sollte daher nur für die innere Klärung beantwortet und ggf. mit einem Friedens- oder Vergebungsprozess abgerundet werden.

Danach ist es allerdings sinnvoll, sich mehr mit der Zukunft und dem „Was will ich statt dessen?“ zu beschäftigen. Denn hier kann ich noch Einfluss nehmen.

Ich bin ein Freund von selbstermächtigenden Fragen. Die Frage z.B. „Warum bin ich so glücklich…so erfolgreich….in einer liebevollen Partnerschaft….etc.?“ lenkt meine Gedanken und damit meine Lebensenergie auf meine Möglichkeiten, überhaupt erst zu sehen, was ich und wie ich es erreichen kann. Frage dich also, was möchtest du in Zukunft fühlen und erleben und gehe in diesen Zustand hinein. Frage dich, wie du es geschafft hast, diesen Zustand zu erreichen.

Die Frage „Warum bin ich unglücklich?“ führt dich bestenfalls dahin , dass du vielleicht noch deine Denkmuster hinterfragst und diese änderst, es dir aber auch schnell passieren kann, in eine Opferhaltung oder Schuldzuweisung zu geraten. Damit bist du aber nicht in deiner Selbstermächtigung und Wirksamkeit.

Zugegebenermaßen gibt es Lebenssituationen, die uns zunächst in die Frage des „warum“ stürzen. Es darf auch sein, zunächst die negativen Emotionen zu fühlen und anzunehmen. Dennoch ist es angebracht danach mehr Zeit damit zu verbringen, die Lebensenergie wieder auf die Zukunft zu richten, die wir durch unser Denken und handeln noch beeinflussen können.

Eine Falle ist auch oft der Gedanke, dass ein anderer etwas tun müsste, damit es dir besser geht. Frage dich stattdessen, was kannst du für dich tun, dass es dir gut geht? oder „ Was glaubst du von dir und anderen, dass sie für dich tun müssen, was du für dich selbst nicht tun möchtest?“

Diese Fragen bringen dich in deine Verantwortung und in deine wahren Kräfte und Möglichkeiten, aber damit auch raus aus der Opferhaltung.

Für dein Gehirn, welches in den Gewohnheitsmustern feststeckt, kann es tatsächlich am Anfang anstrengend sein, diese Fragen ehrlich, wohlwollend und kreativ zu beantworten. Eben weil du unbewusst in der Bequemlichkeit deiner Klage feststeckst, die Dir Aufmerksamkeit oder das Verständnis anderer einbringt.

Damit wirst du aber langfristig nicht glücklich und auch nicht handlungsfähig.

Finde kraftvolle Fragen, die deinen Geist wirklich fordern und in die Lösung hinein bringen. Hier zum Abschluss noch ein paar Beispiele:

Statt: „Warum habe ich schon wieder eine Absage auf die Bewerbung erhalten?

Besser: „Wie kann meine Bewerbung noch erfolgreicher werden und was kann ich dafür tun?“

Statt: „Warum hat sich mein Partner getrennt?“

Alternativ: „ Was ist das Gute an der Situation, dass ich für mich bisher noch nicht sehen will?“ oder „Welche Möglichkeiten erwachsen daraus für mich und meine persönliche Entwicklung in der Zukunft?“

Statt: „Warum werde ich für meine Leistungen nicht geschätzt?“

Besser: „Was wäre, wenn das Problem auf einmal einfach verschwinden würde?“ (Diese Frage ist prinzipiell interessant, weil sie die Problemverliebtheit bewusst macht und auch die Konditionierung der Aufrechterhaltung schlechter Gefühle.)

Vielleicht hast du dir auch schon das eine oder andere Webinar angeschaut oder diverse Bücher gelesen und viele interessante Impulse gewonnen. Und mit Sicherheit hat sich auch schon vieles in deinem Leben dadurch geändert.

Aber Hand aufs Herz. Gibt es so ein paar Dinge in deinem L eben, die immer wieder kommen und es dir sehr schwer fällt sie zu verändern obwohl du es so gerne möchtest? Dann handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um ein Gewohnheitsmuster.

Viele dieser Gewohnheitsmuster haben gar keine Ursubstanz mehr. Als Ursubstanz bezeichne ich den Ursprung, also irgendeine Situation führte irgendwann zu einer Entscheidung, die dann diese Gewohnheit nach sich zog.

Und in diesem Ursprung war die Wahl sogar richtig und wichtig, dieses Muster anzulegen. Und weil diese Gewohnheitsmuster so richtig und wichtig waren, sind sie noch immer so abgespeichert, generalisiert und somit aktiv. Wie ein Vorteilsprogramm, welches im Autopiloten abläuft und nie durch ein Update ersetzt wurde.

Du kannst solche Muster mit Bewusstheit in „guten Zeiten“ umgehen. Doch sobald du Stress hast, tauchen sie wieder auf.

Was hilft hier? Ganz ehrlich…nur eine wahre innere Erneuerung und Umprogrammierung. Eine klare Entscheidung für das, was du statt dessen möchtest und die Ablösung des alten Gefühls hin zu dem neuen Gefühl im neuen ersehnten Zustand zu sein.

Manchmal ist es einfach sinnvoll, sich hier von außen unterstützen zu lassen. Denn für sich selbst kann man so manches nicht tief genug erkennen.

Ich bin seit 15 Jahren Coach für Persönlichkeitsentwicklung und geübt darin, dich durch deine inneren Prozesse zu führen, so dass du zu deinem inneren Lösungsweg findest und innere Konflikte auflöst oder alte Entscheidungen wirklich löschst und gegen neue ersetzt.

Alles ist in Dir, manchmal nur verschüttet. Rufe mich gerne unverbindlich an und ich informiere dich über die Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung und Unterstützung.

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Integrale Persönlichkeitsentwicklung

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