Eine Entscheidungskrise hat sicher jeder schonmal erlebt, aber was bedeutet das eigentlich? Das Wort hört sich zunächst negativ an, doch in aller Regel handelt es sich bei einer Krise auch um eine Chance. Nun wirst du vielleicht die Augen genervt gen Himmel richten, weil das ja erfahrungsgemäß immer gerne daher gesagt wird. Doch es ist nunmal eine Weisheit, die sich dir aber nur dann erschließt, wenn du die jeweilige Krise als herausfordernden Wendepunkt annehmen kannst, bevor daraus eine Katastrophe wird.

Für gewöhnlich haben wir es also mit einem Ereignis zu tun, dass sich nicht mehr aufschieben lässt und eine Handlung erfordert, in der wir nicht wissen, was vermeintlich richtig ist. Oder anders ausgedrückt, fühlt sich keine Alternative wirklich gut an und die Konsequenzen erscheinen untragbar.

An dieser Stelle darf man buchstäblich nicht die Nerven verlieren, denn hier hilft keine Vogel Strauß Politik. Den “Kopf in den Sand stecken” führt nicht zur Lösung, sondern zur Verschlimmerung oder das Leben entscheidet hart für dich.

Wie kommt es überhaupt zu einem Entscheidungskampf im inneren Team? Zumeist sind wir uns der inneren Anteile, die miteinander im Konflikt stehen, nicht bewusst. Anfänglich jedenfalls nicht. Wir spüren nur ganz allmählich, dass alte Verhaltensmuster oder Lösungsansätze nicht mehr greifen. Eine Entscheidung muss her, damit das Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann. Das Alte ist “in Gefahr” und das Neue noch nicht ganz klar oder attraktiv genug.

Man darf nicht meinen, eine Krise ist immer etwas Negatives. Sie ist sicher unbequem, weil wir uns bewegen und für eine Lösung ggf. auch mal ungewohnte Wege beschreiten müssten. In der Tat gehen einer Krise meist langfristig schon Situationen voraus, die suboptimal waren, doch wir messen dem keine große Bedeutung zu. Dann häufen sich konflikthafte Situationen oder ein seelisch/emotionales Unwohlsein und so nimmt die Krise langsam Form an.

In unserem Inneren vollzieht sich zumeist ein Wandel, den wir nicht wahrhaben wollen oder können. Denn unser Gehirn ist fast immer darauf aus, Altbewährtes zu bewahren und uns zu beschützen. Manchmal haben wir eine lange Zeit vorher etwas entschieden, was wir haben oder sein wollen und dabei den völlig normalen Wandel der Zeit und der Erfordernisse nicht berücksichtigt, der eine Anpassung oder den Rückzug der Entscheidung notwendig macht.

So kann zum Beispiel eine Ehe in die Krise geraten, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Die innern Elternanteile haben die Beziehungsanteile lange “dominiert” und diese kamen wenig zu Wort und wurden nur auf Sparflamme ausgelebt. Im Außen taucht plötzlich eine “Affäre” auf, der wir quasi nicht widerstehen können und wir wundern uns, warum uns das passiert. Die Krise im Kopf und im Herzen ist plötzlich da und will gesehen und geklärt werden.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Der Entscheidungskonflikt zeigt sich im Beruf ebenso wie privat. Doch Klarheit im Inneren zu schaffen bringt dann oft auch mehr Klarheit im Aussen.

Mit dem inneren Team gilt es dann zu verhandeln und sich selbst auf die Schliche zu kommen. Hier greifen Coachingmethoden wie z.B. Verhandlungsmodelle oder emotionale Klärung, dem Klienten seine Innenwelt und die damit verbundene Außenwirkung zu verdeutlichen und auf sanfte Weise Lösungen zu finden.

Es geht am Ende um die Wahrheit und Weisheit der in dir ruhenden Lösungen, die du vielleicht viel zu oft von äußeren Faktoren oder Menschen abhängig machst. Es ist alles in Dir, doch wir haben selten gelernt, so damit umzugehen.

Gerne unterstütze ich dich auf Deinem Weg zu mehr Klarheit, Verantwortung und Wahlmöglichkeiten in Deinem Leben. Ein Coaching führt dich zu deinem Weg und deiner Bestimmung, die in dir ruht, bis du sie wahr- und annimmst. Am Ende des Prozesses lebst Du aus deiner Authentizität, was dir zu mehr innere Stärke und Ausstrahlung verhelfen wird.

Probiers vielleicht einfach mal aus und werde neugierig auf deinen inneren Reichtum. Es lohnt sich! Es geht um Dich:-)

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